Ich nutze nun seit gut 6 Monaten den Mobilize Charge Pass und bin damit wirklich zufrieden. Im Allgemeinen ist das Produkt für den Preis sehr gut – mit 4,99 EUR im Monat erhält man Zugang zu Ionity Säulen mit 0,39 €/kWh.
Um sich das lästige Scannen des QR-Codes und das Eingeben von Kartendaten zu ersparen, habe ich gerne auch Mal die Mobilize Ladekarte an AC-Ladesäulen fremder Anbieter vorgehalten.
Als Neuling der E-Mobilität meinte ich, dass er Ad-Hoc Preis einer Ladesäule der gleiche ist, unabhängig davon ob man die Mobilize Ladekarte vorhält oder den QR-Code scannt. Schließlich ist ja beides ein Laden ohne vorherigen Ladevertrag, also ad hoc). Leider ist das Falsch gedacht.
Mir ist leider aufgefallen, dass im Roaming andere Gebühren und Preise berechnet werden, als wenn man den QR-Code direkt scannen würde. Die Anbieter unterscheiden tatsächlich zwischen Roaming (anderer Anbieter) und Ad-hoc-Preis (QR-Code).
Mein Tipp ist deswegen, auch wenn es umständlicher ist, immer den QR-Code zu scannen!
Beispiele
| Betreiber | Konditionen QR-Code |
Abrechnung Mobilize |
|---|---|---|
| Ladesäule SWM (AC) |
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| „be.energised“ (AC) |
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Es war wirklich ein Krampf die Preisangaben für das Roaming auf den Webseiten von Mobilize zu finden. Auf GoingElectric fand ich zum Glück dann die Auflistung der Konditionen: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/anbieter/angebot/Mobilize-Charge-Pass-INTENSE-Renault-Deutschland-AG/688/.
P.S.: Auch wenn man es selten brauchen wird, aber die 0,51 €/kWh werden auch dann herangezogen, wenn der Ad-hoc-Preis höher ist – der Ladesäulenanbieter beim Zahlen mit QR-Code also mehr verlangt (siehe das 2. Beispiel).


